Ein Bericht von Teamfahrer Marvin Kapalla:

Dieses Wochenende ging es mal wieder zu einem „alten Bekannten“ nach Sebnitz. Gestartet war des Ganze mal als Cross-Country Rennen im MDC, seit drei Jahren wird hier nun ein Marathon über 4 Runden mit 12 Kilometer und 340 Höhenmetern ausgetragen als Teil des tschechischen PEKLO-SEVERU-Cup.

Das Wetter war top (20° und klarer Himmel) und ich begab mich nach der Ankunft vor Ort gleich erstmal auf die Stecke, um eine Runde zum Warmfahren zu absolvieren. Hier hatte sich zum Glück nicht viel geändert, steile Anstiege mit ruppigen Abfahren machten mit den Passagen der alten Cross-Country Strecken einen insgesamt sehr abwechslungsreichen Kurs.

Um kurz vor 12 Uhr versammelte sich dann das Fahrerfeld in der Startaufstellung, für die Fahrer, welche schon in den Vorjahren hier mit akzeptablen Zeiten unterwegs waren (dazu gehörte tatsächlich auch ich), sind die ersten Reihen reserviert gewesen.

Der Start verlief für mich gut (leider gab es hier bereits einige Stürze) und ich konnte nachdem sich alles etwas entzerrt hatte Anschluss an eine Verfolgergruppe finden. Gegen Ende der ersten Runde verschärfte ein Fahrer das Tempo und fuhr vorne weg, ich wollte aufschließen und ließ die Gruppe ebenfalls zurück. Mir gelang es jedoch erst gegen Mitte der zweiten Runde den Kollegen einzuholen, die Beine liefen dann aber so gut, dass ich zunächst direkt alleine weiter bin, da man in der Ferne immer mal wieder ein paar herausgefallene Fahrer aus der Führungsgruppe sehen konnte. Bis Ende der dritten Runde war ich dann mehr oder weniger alleine unterwegs, bis mir auch hier der Anschluss an eine Vierergruppe gelang, in welcher ich dann mal kurz die Beine „hochlegen“ konnte um noch die letzte Runde zu überstehen.  Die letzten Kilometer waren allerdings  von einigen Tempoverschärfungen geprägt die mir übel zusetzten und ich zuletzt schon mit ein paar Metern Abstand um den Anschluss kämpfen musste. Als mir dann noch beim „Wurzel Uphill“ ein kleiner Fehler passierte (welcher an der Stelle jedoch fatal ist, da man vom Rad muss und hochlaufen darf), war die Gruppe aber definitiv weg und nicht mehr einzuholen.

Den letzten Kilometer rollte ich also wieder alleine ins Ziel, am Ende ein 5. Platz in der Herrenklasse und der 9. Platz in der Gesamtwertung (und im Vergleich zu 2016 fast 20 Minuten schneller), womit ich zufrieden wieder von der tschechischen Grenze nach Dresden fahren konnte.

Alle Ergebnisse unter: https://zpn-timing.de/uploads/ergebnisse/2018/SebnitzMTB2018.pdf