Ein Bericht von Teamfahrer Marvin Kapalla

Da dieses Jahr die Deutschen Meisterschaften wieder in Bad Salzdetfurth ausgetragen werden sollten (seine sehr schöne Strecke mit toller Atmosphäre), beschloss ich nach einigen Jahren ohne DM auch hier mal wieder teilzunehmen.

 

In der Woche vor dem Rennen verschlechterte sich das Wetter leider zusehends, sodass für das gesamte Rennwochenende inzwischen Regen angesagt war. Bereits am Freitag statte ich zum Training auf der Strecke dem Veranstaltungsort einen Besuch ab. Da es hier bereits am Donnerstag stark geregnet hatte, war die Strecke schon größtenteils aufgeweicht gewesen und durch den Lehmboden extrem rutschig zu fahren.

Am Samstag erreichte mich dann die Nachricht, dass die aufgrund des Wetters die Strecke am Sonntag nur verkürzt gefahren wird und diversere Abschnitte rausgenommen werden, da die Linienwahl dort wohl eher zur Glückssache geworden war…

Das U23 Rennen sollte am Sonntag um 13Uhr starten, und nach dem Warmfahren auf der Rolle – die Strecke wollte ich vor dem Rennen dann doch ungerne nochmal befahren – ging es dann auch schon in die Startaufstellung, überraschender Weise stand ich sogar gar nicht so weit hinten ;).

Insgesamt sollten 7 Runden plus die Startrunde gefahren werden. Die Startrunde ist hier immer sehr hart, da es quasi direkt von unten nach ganz oben durchgeht. Dennoch konnte ich gut mithalten und irgendwo im Mittelfeld in den ersten Trial einbiegen. Hier zeigte sich, dass die Regenfälle am Samstag und Sonntagmorgen der Strecke den Rest geben hatten. Kaum wirklich fahrbare Linien und unkontrolliertes Rutschen. Da Laufen (zumindest wo es nicht allzu steil war) deutlich schneller ging, lege ich gefühlt einen Großteil der Strecke zu Fuß zurückJ.

Problematisch war dann allerdings durch das ständige Wegrutschen und auf- und absteigen einen guten Rhythmus für das Rennen zu finden und so verlor ich in nächsten beiden Runden wieder an Positionen.

Da aufgrund der verkürzten Strecke die Rundendauer nur ca. 8 Minuten betrug, war für mich aufgrund der 80% Regel auch hier wieder relativ schnell nach vier Runden als 47. das Rennen zu Ende.

Bei den Begebenheiten für mich weniger überraschend, wobei mir die Strecke bei trockenen Verhältnissen ansonsten liegt und auch die Form soweit gepasst hat.

Auch beruhigend zu sehen war, dass es nicht nur mir so erging, sondern auch die Profis im Elite Rennen ihre Probleme mit den rutschigen Passagen hatten und „akrobatische Ausweichmanöver“ hinlegen mussten ;).

Alle Ergebnisse unter: http://my1.raceresult.com/73863/results?lang=de#2_AEEF07