Trainingsrennen: „Offene Stadtmeisterschaften Wolfsburg / Gifhorn“ am 20.01.19

Hallo liebe Wolfsburger / Gifhorner Biker

Da es im Kalender der Wintertrainingsrennserie zwischen dem Rennen im Hohenstetter Holz, das am 27.12. ausgetragen wurde und dem 8. Rennen am 27.01. in Gifhorn eine große Pause gibt, möchte Jan Jeschke am 20.01.19 am Heidesee in Gifhorn gerne ein weiteres Rennen ausrichten.
Dieses Rennen wird nicht für die Gesamtwertung der Wintertrainings-rennserie gewertet, sonder als

„Offene Stadtmeisterschaft Wolfsburg / Gifhorn“ ausgetragen.

Auch bei diesem Rennen handelt es sich natürlich um eine reine „Trainingsveranstaltung“ und nicht um ein offizielles Rennen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Treffpunkt: 20.01.19 um 09:45 Uhr am Parkplatz Heidesee an der B 188

Infos zum 5. Trainingsrennen am Samstag, den 08.12.

Das 5. Trainingsrennen am kommenden Samstag wird, anders als in der Ausschreibung angekündigt, nur über rund 60 Minuten ausgetragen. Die Startzeit bleibt unverändert bei 10:00 Uhr!

Euch erwartet eine knackige, konditionell wie technisch anspruchsvolle Cross-Runde, die für MTB´s und Crosser gleichermaßen geeignet ist!

Schuhe mit griffiger Sohle und Stollen sind aufgrund einer kurzen, steilen Laufpassage von Vorteil!

Crossduathlon Wolfsburg 2018

Ein Bericht von Teamfahrer Volker Lutz:

Hart, härter, Crossduathlon, oder so ähnlich lautete auch in diesem Jahr wieder mein Fazit beim Überquehren der Ziellinie des diesjährigen, örtlichen Crossduathlons – man war das wieder eine harte Nuss!

Aber von Anfang an. Sonntag 9:00 Uhr, das Thermometer zeigt flauschige -3°C, der Ostwind beißt wie die ganze Woche gemein ins Gesicht, ich platziere mein Rad mehr oder weniger optimal in der Wechselzone – wenigstens bleibt man auf dem gefrohrenen Boden sauber, denke ich insgeheim als ich in die wunderschön durchgekühlten Laufschuhe schlüpfe…! Schnell die Startunterlagen abgeholt, Nummern montiert, Wechselplatz vorbereitet und dann rein in die wohltemperierte Turnhalle… Nach einem warmen Tee und ein paar netten Pläuschchen fühle ich mich irgendwie schon besser und als ich dann die Turnhalle wieder verlasse blinzelt sogar die Sonne zum ersten Mal hinter den Wolken hervor und erwärmt die Szenerie ein wenig.

Nach 3 Laufrunden zum Warmup und ein wenig hin- und her welche Handschuhe optimal fürs Laufen und Radfahren taugen geht´s auch schon zum Start. Optimal platziert finde ich schnell in meinen Laufrhythmus und versuche mich auf Rang 2 hinter Björn Timmermann festzubeißen. Eine Runde lang gelingt mir das auch ganz gut, doch dann muss ich Björn ein wenig ziehen lassen, da mir das Tempo doch zu hoch ist. Interessanterweise droht von hinten scheinbar auch keine Gefahr – so ganz langsam kann ich also nicht unterwegs sein. Mit 20 Sekunden Rückstand und einem gefühlten Puls von 180 Schlägen geht es nach 3 Laufrunden endlich in die Wechselzone. Meine Lieblingsdisziplin der Wechsel gelingt mit den blöden Handschuhen und dem 180er Puls nicht wirklich optimal, erst wollen die Schuhe nicht zugehen und dann der Helm! Nach einer gefühlten Ewigkeit schwinge ich mich dann aber doch auf mein Rad und mache mich daran den eingesammelten Rückstand wieder aufzuholen. Dank jahrelanger Erfahrung nehme ich den ersten fiesen Anstieg nur mit gefühlten 90% um nicht direkt zu platzen – richtig so, die Beine erholen sich ein wenig von den Laufstrapazen und es beginnt zu rollen… Langsam kommt Björn vor mir immer näher und Mitte der ersten Runde ist er pünktlich am Berg gestellt. Nun heißt es Vorsprung herausfahren und ich haue in die Pedale was das Zeug hält. Schön, dass man von den Zuschauern immer wieder angefeuert wird, dann auch die Radstrecke schmerzt nun immer mehr. Endlich geht es wieder zurück in Richtung Wechselzone – die letzte Abfahrt wird nochmals in optimierter Haltung hinuntergeschossen und kurz bevor der Ordner der freundlich zum Absteigen hinweist einen Infarkt bekommt springe ich ab und renne zum Wechsel.

Diesmal gelingt mir der Wechsel auch besser und ich verlasse die Wechselzone bevor die Konkurrenz auftaucht. Mit rund 2 Minuten Vorsprung geht es auf die Laufstrecke – die Beine fühlen sich jetzt schon an wie Blei. Zum Glück bestätigt mir ein Blick über die Teiche, von Runde zu Runde, dass meine Kontrahenten kaum näher kommen. Die letzte Runde ist dann einfach nur noch ein Kampf gegen die Uhr und gegen den inneren Schweinehund, jeder Schritt brennt in Beinen und Lunge, da kann auch die Sonne, die einen mittlerweile schön wärmt, nicht helfen. Und endlich biege ich um die letzte Kurve auf die Zielgerade ein – und da ist es wieder das Gefühl aus Freude und Erleichterung – es ist mal wieder geschafft.

Hier findet Ihr die Ergebnisse:

http://www.crossduathlon-wolfsburg.de/3852-2/

MTB Marathon Clausthal-Zellerfeld

ein Bericht von Teamfahrer Volker Lutz

Meine Güte ist das komisch, dachte ich am Mittwoch, als ich nach fast 8 Monaten in denen ich ausschließlich auf dem Crossrad unterwegs war, zum ersten mal wieder auf meinem MTB Platz nahm – irgendwie so hoch, breit und komfortabel…! Und warum das Ganze – nun ja, nach einem Telefonat mit Christian Deike, dem Organisator des diesjährigen Clausthaler MTB Marathons war klar: „Crossbike ist nicht“, also umstellen!

Wie sich später herausstellen sollte, waren die zwei Trainingsausfahrten mit dem MTB und die Wahl dieses Untersatzes goldrichtig – später mehr dazu.

Bei völlig untypischem Oberharzer Wetter, 20°C und Sonnenschein trafen Marvin, ich und unser Supportmädel Carina pünktlichst am neuen Event Gelände in Clausthal ein. Schnell die kurzen Radsachen übergestreift, die junge Dame in die Rennbetreuung übergeben, angemeldet und auf zur Sichtung der Strecke. Sofort wurde mir klar – gut, dass Du ein MTB unter dem Hintern hast. Auf den ersten rumpligen Metern auf einem frisch durchpflügten Forstweg lauerten bereits die ersten faustgroßen Steine, die einem im Rennmodus mit dem Crosser schnell zum Verhängnis werden können!

Also auf zur Startaufstellung, denn eines war nach der Besichtigung klar – vorne zu stehen ist hier mehr denn sonst von großem Vorteil! 🙂 Schon komisch, wenn man nur noch sporadisch Rennen fährt und so langsam zu den älteren Teilnehmern gehört, sieht man um sich herum immer weniger bekannte Gesichter und dann sind die auch noch so jung…! Doch dann hieß es 3, 2, 1, Start und los ging es und zwar so richtig. Nach ein wenig Drängelei und einigen „bleib links“, „fahr rechts“ Rufen, hatte ich mich unter den ersten 5 Fahrern einsortiert, eine gute Ausgangsposition für das weitere Rennen. Nach einer langen Schotterpassage hinab nach Altenau folgte dann endlich der erste Berg, der sofort zur Verkleinerung der Führungsgruppe auf 4 Mann führte. Ich fühlte mich recht gut und entschied mich erstmal dafür die jungen Kameraden vorne fahren zu lassen. Doch irgendwie wollten diese dann 10 Minuten und einen Anstieg später nicht mehr so richtig, oder hatten irgendwie Respekt vor den schönen Harzer Wurzelpassagen, zumindest setzte ich mich mal an die Spitze und sorgte für eine weitere Dezimierung der Gruppe auf 2 Personen. Interessanterweise hielt auch diese nicht lange und ich war nach einer knackigen Abfahrt hinunter zum alten Festivalgelände in Altenau alleine unterwegs. Von vorne ging es also weiter und das, wo die von mir so ungeliebte lange Flachpassage in Richtung Okertalsperre, auf der man normalerweise so herrlich Windschatten fahren kann, noch vor mir lag. Moralisch darauf vorbereitet, dass gleich eine Gruppe von hinten aufrollen müsste, suchte ich verzweifelt nach der windschlüpfrigen Unterlenkerposition des Crossers  – aber Fehlanzeige, ist ja ein MTB. Zu meiner Verwunderung war hinter mir auch niemand zu sehen, also weiter drücken – die Abschnitte für den Solisten lagen ja direkt vor mir. Hier angekommen, ging es auch immer besser, die Beinchen kurbelten und die Strecke mit ihren vielen, schönen, neuen Trailabschnitten machte wirklich Spaß. Ohne jemand hinter mir zu erspähen, ging es rasch dem Ziel und damit dem ersten Sieg auf dem MTB nach über 3 Jahren entgegen.

Richtig gut lief das Rennen diesmal  auch für Marvin der mit dem  6. Platz der Gesamtwertung als 2. Bei den Herren auf dem Stockerl landete!

Nach der obligatorischen „after race Pasta“, ein paar kurzen Gesprächen mit dem ein oder anderen Bekannten höheren Alters 🙂 und natürlich der Siegerehrung, nutzen wir den Vorteil, den die Kurzdistanz gegenüber der langen Runde definitiv hat – ein Besuch im Eiskaffee, bei dem man noch registriert, was man da zu sich nimmt, ist ganz locker drin…! 🙂

Hier findet ihr die Eregbnisse: http://zpn-timing.de/uploads/ergebnisse/2017/Clausthal2017.pdf

Wintertrainingsrennserie 2016 / 17

… das war es dann schon wieder für die Wintersaison 2016 / 17!

13 schöne Trainingsrennen und eine nette Abschlussveranstaltung im Radmarkt Dahl liegen nun schon wieder hinter uns. Und es hat mal wieder richtig Spaß gemacht!

Die Ergebnisse findet Ihr wie immer auf der rechten Seite.

Vielen Dank allen Teilnehmern für Eure Treue! Wir freuen uns schon auf den kommenden Herbst, wenn es wieder losgeht.

Neue Ideen und Streckenvorschläge für den kommenden Winter sind wie immer herzlich willkommen!

Bis dahin wünschen wir allen eine erfolgreiche Radsaison 2017!

Euer MTB Team Wolfsburg

 

Crossduathlon Wolfsburg

Ein Bericht von Teamfahrer Volker Lutz

Wie oft habe ich beim Wolfsburger Crossduathlon eigentlich schon teilgenommen, das habe ich mich im Vorfeld dieser jährlichen Traditionsveranstaltung des VfB Fallersleben irgendwann gefragt – ich weiß es nicht, aber dieses Rennen gehört für mich als Wolfsburger einfach zum Frühjahr dazu wie die ersten Ausfahrten mit kurzer Radhose! 🙂
Und wie so oft erwischte das Orgateam des VfB wieder einmal einen Tag mit, sagen wir mal „brauchbarem Frühlingswetter“ – kurze Hose tauglich sozusagen!
Nach optimaler Platzierung meines Bikes in der Wechselzone folgten die obligatorischen Fachsimpelein und Gespräche mit all den Leuten die man so kennt und zum Teil den ganzen Winter über nicht gesehen hat. Nachdem wir gemeinsam festgestellt hatten, dass alle mal wieder nicht jünger geworden sind, machte ich mich fertig, um die Konsistenz der Laufstrecke ein wenig zu testen. Nach zwei lockeren und zwei schnelleren Runden war ich dann ordentlich vorgewärmt und begab mich in Reihe 1 der Startaufstellung – während dieses Verhalten vor ein paar Jahren noch zu reichlich Unruhe bei zahlreichen Triathleten führte, scheint man inzwischen eingesehen zu haben, dass auch Radfahrer schnell laufen können – Danke Jungs! 🙂
… Startschuss – und es ging mal wieder los, als müssten wir nur einmal um die Runde rennen. Während ich wie immer mit diesem enormen Lauftempo auf der ersten Runde meine liebe Mühe hatte, rannte einer allen auf und davon – Daniel Wienbreier machte – wie angekündigt – ein Höllentempo und war bereits nach einer Runde allen entflohen. Für mich hieß es dranbleiben und so biss ich die Zähne zusammen und konnte die Lücke zu der 50m vor mir laufenden größeren Gruppe in Runde 2 wieder schließen. Von nun an ging es immer besser und ich konnte sogar als Vierter in die Wechselzone einlaufen. Hier zeigte ich allen, wie man es nicht macht und benötigte mal wieder doppelt so lange für die Wechsel wie der Rest! Aber nun ging es ja aufs Rad und zum Glück gleich mal bergauf – perfekt um die Verfolger abzuhängen. Ab jetzt hieß es beißen und drücken, schließlich sollte der Rückstand zu Daniel ja verkürzt werden. Glaub man den frenetischen Anfeuerungsrufen der vielen „Fans“ sollte mir das von Runde zu Runde auch ein wenig gelingen – nur in Sichtweite kam der liebe Daniel nie, was vermutlich nicht an der fehlenden Brille lag…!


So ging es als Zweiter mit ordentlich Vorsprung auf Rang 3 in die Wechselzone – komisch, wie schwer es einem dann bei Puls 170 fällt, die doch einfachen Handlungen zu koordinieren…! Helm ab, Handschuhe ab, Schuhe an, eigentlich ganz einfach und 1000 Mal gemacht, aber irgendwie wollten die Schnürsenkel der Schnellschnürung einfach nicht so recht zugehen mit zittrigen Händen – also wieder mal richtig Zeit liegen gelassen…!
Und wie immer folgt nach den Radrunden erstmal eine regelrechte Ernüchterung – der Wechsel zum 2. Lauf ist einfach brutal, in der ersten Runde hatte ich Beine wie Blei und lief gefühlt keine 10 km/h. Scheinbar war es nicht ganz so langsam wie ich dachte, denn von hinten kam niemand herangelaufen. Daniel konnte ich nun zwar noch einmal sehen, allerdings war der bereits auf der anderen Seite des zum umrundenen Teichs und ließ auch im 2. Lauf, wie erwartet, nichts anbrennen. Ich grüßte hinüber, denn jetzt war definitiv klar, dass nach vorne nichts mehr gehen sollte. Sie lief ich was das Zeug hält, denn wie groß der Vorsprung auf Platz 3 war, konnte ich nicht sagen.


Nach 3 Runden war es dann geschafft, sehr glücklich über den 2. Platz und eine neue persönliche Bestzeit und mit viel Respekt für Daniels Siegerzeit! Hat mal wieder viel Spaß gemacht, auch wenn es eine wahnsinnige Schinderei ist so ein Crossduathlon! 🙂

Hier geht´s zu den Ergebnissen:

http://www.crossduathlon-wolfsburg.de/ergebnisse/

Abschlussveranstaltung der Winterrennserie

Hallo liebe Teilnehmer der Wintertrainingsrennserie,

auch in diesem Jahr soll die Abschlussveranstaltung unserer Trainingsrennserie wieder im Radmarkt Dahl stattfinden.

Termin ist Samstag, der 18.03.17 um 16:00 Uhr.

Da Herr Dahl wieder eine Bewirtung für uns organisiert, möchte ich Euch bitten hier kurz an der Umfrage teilzunehmen, damit wir für die Planung wissen, ob Ihr am 18.03. dabei seid, oder nicht!

https://www.umfrageonline.com/s/746274c