MTB Marathon Biesenrode

Was haben die meisten „Klassiker“ gemeinsam? …Ganz einfach, sie sind einfach gut, anderenfalls wären sie ja nicht zu Klassikern geworden! Und genau dies gilt seit Jahren auch für den MTB Marathon in Biesenrode – eine super abwechslungsreiche Strecke gepaart mit einer tollen, fast familiären Organisation, inklusive fast menschenlehrer Landschaft  – was will man als Mountainbiker mehr!

Da ich dieser Veranstaltung schon viel zu lange ferngeblieben bin, nahm ich sie, zusammen mit Teamkollege Oliver Stange, in diesem Jahr spontan einfach wieder mit in meinen Rennkalender auf.

Bei herrlichem Wetter und bester Stimmung erreichten wir gegen 7:30 Uhr das beschauliche Wippertal. Auspacken, anmelden, ein bisschen quatschen und auf ging´s zur Streckenbesichtigung. Meiner Erinnerung nach war der Start hier schon immer heftig, da es bereits früher sofort bergan ging, die neue Streckenführung wartete aber gleich nach 150m mit einem gut 20% steilen Anstieg auf uns – oh ha, nicht gerade mein Lieblingsstart…! Egal, die weitere Besichtigung zeigte dann aber, dass die Strecke in Biesenrode ihren Charakter nicht verloren hat – bissige Anstiege, für einen Marathon recht anspruchsvolle Abfahrten, so fährt man hier MTB!

Also noch ein wenig Warmkurbeln und auf zum Start – super, optimale Position in der 1. Reihe gefunden – dachte ich noch, bis ca. das halbe Feld durch die am Vorabend beim Zeitfahren erworbene Zeitgutschrift vor mir stand! Na super, da muss man erstmal vorbei…! 60 Sekunden nach den Bergzeitfahrern ging es dann für uns los, also Vollgas um an der Meute schnell vorbeizukommen. …und siehe da, schon sind die Oberschenkel voll mit Laktat, blöd, also doch ein wenig langsamer machen, sonst kann es ein richtig harter Tag werden! Eine gute Entscheidung, denn zwei Anstiege später lief das Ganze schon besser und ich konnte Fahrer für Fahrer einholen, bevor die ersten schnellen Abfahrten anstanden. Nach diesen war ich dann aber plötzlich alleine im Wald, nur ca. 20s vor mir erspähte ich noch eine Gruppe – waren das die Führenden…? Auf dem einzigen Flachabschnitt der Runde trat ich also ordentlich in die Pedale, um den Abstand zu verringern, was mir nach und nach bis zum Einstieg in die längste Steigung der Strecke auch gelang. Ab hier lief es gut – mal zu dritt mal alleine ging es weiter – irgendwie wollte die Gruppe durch die Abfahren, in denen ich mich meist an die Spitze setzte, nicht wirklich harmonieren. So ging es auch in die 2. Runde – immer wenn ich glaubte ein schönes Loch gerissen zu haben, fuhr Phillipp Rothe vom Team Protective wieder heran – es sollte also spannend bleiben.

In der letzten längeren Abfahrt versuchte ich dann alles um wegzukommen, aber das sollte nicht reichen, kurze Zeit später war Philipp wieder dran am Hinterrad und… vorbei – Mist, nun merkte ich, dass ich in Runde 1 viel Kraft investiert hatte, um die 60s Rückstand wieder aufzuholen – vermutlich zu viel, denn das Hinterrad von Phillipp wurde immer kleiner, bis es in der letzten Abfahrt verschwand. Mir war klar, nur wenn er einen Fahrfehler macht, ist Platz 2 noch drin – diesen machte er aber nicht und so ließ ich es nach der letzten Abkühlung durch die Wipper ins Ziel ausrollen und freute mich über meinen Sieg in der Seniorenklasse.

Nach einem kurzen Verpflegungsstopp nutzte ich die Restzeit bis zur Siegerehrung und zum „Eintrudeln“ von Olli, der auf der 90km Runde gestartet war, um das landschaftlich wunderschöne Wippertal zu erkunden – warum fährt man eigentlich oft so lange Strecken in den Urlaub, wenn es hier doch wirklich richtig schön ist..!?

Auf ein paar nette Gespräche „im Kreise der Familie“ folgte die von Axel Bus wie immer sehr amüsant moderierte Siegerehrung mit wirklich netten Pokalen – da bleibt nur noch zu sagen: Danke Biesenrode – bis zum nächsten Mal!

Hier gehts zu den Ergebnissen: http://www.mtb-biesenrode.de/ergebnisse/

3. MTB Marathon Dresden – Sächsische Hochschulmeisterschaft

ein Bericht von Teamfahrer Marvin Kapalla

Am Pfingstmontag stand bei mir der MTB Marathon in Dresden an – ein besonderes Event, sozusagen mein neues „Heimatrennen“ im Wohnzimmer, da die mit Strecke ca. 46km und knapp 800hm kreuz und quer durch die Dresdener Heide führte. Bereits im Training der letzten Wochen war ich die Strecke in paar Mal abgefahren, insgesamt sehr abwechslungsreich mit vielen schönen Trails.

Ich nutzte die Möglichkeit die Startnummer bereits am Vortag abzuholen und konnte so quasi von der Wohnung direkt zum Start im Alaunpark rollen, alles sehr praktisch und entspannt, genau das was man nach intensiven Mikrobiologie Lernexzessen der Vortage braucht ;). Ein Blick in die Meldeliste zeigte auch: langsam wird es heute sicher nicht werden.

Da von den etwa 300 Starten viele schon recht früh in der Startaufstellung standen, konnte ich mir nur noch einen Platz irgendwo im hinteren Drittel sichern – klasse, mal wieder optimale Startbedingungen. Nun ja, es kommt dann wie es kommen muss: Nach dem Startschuss um 09:30 zunächst große Panik im Feld, langsame Fahrer (die sich in die ersten Reihen gestellt hatten) führten zu riskanten Überholmanövern und bis man sich dann endlich nach vorne durchgearbeitet hat, ist die Spitzengruppe auch schon außer Sichtweite.

Nach diesem suboptimalen Beginn ging es zunächst in „Drückermanier“ bergauf, sodass eine relativ große Gruppe gemeinsam in den ersten längeren Trailabschnitt einbog. Streckenkenntnisse sind grundsätzlich immer hilfreich, bringen jedoch wenig wenn die Kollegen vor einem diese nicht haben – also absteigen, hochlaufen und weiter geht es.

Nachdem sich nun alles etwas auseinander gezogen hatte, ging es daran von hinten aufzuholen. Die Beine kurbelten gut und am Berg war auch ordentlich Druck, sodass ich mich irgendwann in einer schön harmonierenden Gruppe mit zwei weiteren Fahren wiederfand und wir von da an zusammen vorausfahrende Gruppen ein- und überholen konnten. So ging es dann einige Zeit immer weiter nach vorne und die Strecke machte trotz Dauerregen am Vortag richtig Spaß und war problemlos zu befahren.

Ehe wir uns versahen stand auch plötzlich schon der letzte Anstieg vor uns. Hier wollte ich nochmal angreifen und ordentlich Zeit rausfahren, weil inzwischen eine relativ großen Gruppe angewachsen war und ich keine Lust auf Massensprints im Zielbereich hatte. Da ich den nachfolgenden Downhill als Standartelement meiner Trainingsstrecke nur zu gut kannte also eigentlich kein schlechter Plan. Hochgeschaltet, in den Wiegetritt und dann hatte ich auch schon die Lücke gerissen. Nach einer kurzen flachen Passage folgte der Downhill: Hier ließ ich es ordentlich krachen bis sich die Kette von Kettenblatt verabschiede (im Training vorher so noch nie passiert, also musste es natürlich jetzt mal sein, klar, ich verstehe schon). Der Nachteil der 1xfach Schaltung ist hier, dass man die Kette nicht wieder mit etwas Geschick „aufwerfen“ kann, sondern ich vom Rad musste und die Kette bei tachykarden Herzrhythmus wieder auflegen durfte. Der mühevoll ausgefahrene Vorsprung war jetzt aber weg und ich fand mich am Ende der Gruppe wieder – Danke!

Mit Wut in den Beinen versuchte ich nochmal vor dem Ziel zu attackieren, jedoch ohne Erfolg. Auf einen Sprint um irgendwas bei Platz 20 hatte ich dann weder wirklich noch die Motivation geschweige denn die Beine dafür, also rollte ich locker als 21. der Herren durch das Ziel.

Da der Marathon gleichzeitig auch noch die Austragung der Sächsische Hochschulmeisterschaft war, belegt ich immerhin hier den dritten Platz.

Dennoch ein wirklich sehr schöner Marathon mit einer top Organisation, trotz des Pechs am Ende habe ich selten so viel Spaß im Rennen gehabt und die Form stimmt an sich auch – das nächste Rennen kann also kommen J.

Alle Ergebnisse unter: https://baer-service.de/ergebnisse/MMD/2017/

1. Wernigeröder XCO im Salzbergtal

Ein Bericht von Teamfahrer Marvin Kapalla

Der Sonntag begann zunächst mit einer schwierigen Entscheidung: Entspannt zuhause Worldcup in Albstadt und danach die letzte Etappe des Giro´s schauen – oder – sich selber quälen bei der ersten Austragung des Wernigeröder XCO im Salzbergtal bzw. des 2. Lauf vom MDC. Letztendlich ist dann selber machen doch immer besser als zuschauen und so ging es Sonntagmittag bei 30° und klarem Himmel nach Wernigerode.

Schnell das Auto abstellen, die Startunterlagen abholen und dann ab auf die Strecke: 3,9km mit 150hm in Form eines langen Anstieges und einer flowigen Abfahrt ohne technische Passagen oder sonstigen Schwierigkeiten, also leider nicht so unbedingt meins.

Ausgiebiges Warmfahren war dank des Wetters nicht wirklich nötig und so fand ich mich um 14Uhr in der Startaufstellung zum Rennen wieder, bei einer Renndauer von ca. 75min sollten hier also sechs Runden zusammen kommen.

Der Start verlief nicht wirklich gut, allerdings konnte ich dann am Anstieg einige Positionen einfahren und mich im Mittelfeld festsetzten. Die erste Runde wurde nahezu in einem Pulk absolviert, welcher sich erst in der zweiten Runde deutlich auseinander zog. Leider liefen ab hier auch meine Beine nicht mehr wirklich rund und ich hatte starke Probleme mitzuhalten und einen Rhythmus zu finden, der lange Anstieg und die Hitze taten ihr Übriges. So musste ich Hinterrad um Hinterrad ziehen lassen und fiel frustriert weiter zurück. Erst ab der vierten Runde fühlte ich mich dann wieder besser und konnte die letzten zwei Runden nutzen um wieder etwas aufholen. Nach sechs Runden beendete ich so das Rennen auf dem 11. Platz, nicht wirklich wie ich es mir vorgestellt hatte, aber heute war nicht mehr drin.

Alle Ergebnisse unter: http://zpn-timing.de/uploads/ergebnisse/2017/Wernigerode2017.pdf

MTB Marathon Clausthal-Zellerfeld

ein Bericht von Teamfahrer Volker Lutz

Meine Güte ist das komisch, dachte ich am Mittwoch, als ich nach fast 8 Monaten in denen ich ausschließlich auf dem Crossrad unterwegs war, zum ersten mal wieder auf meinem MTB Platz nahm – irgendwie so hoch, breit und komfortabel…! Und warum das Ganze – nun ja, nach einem Telefonat mit Christian Deike, dem Organisator des diesjährigen Clausthaler MTB Marathons war klar: „Crossbike ist nicht“, also umstellen!

Wie sich später herausstellen sollte, waren die zwei Trainingsausfahrten mit dem MTB und die Wahl dieses Untersatzes goldrichtig – später mehr dazu.

Bei völlig untypischem Oberharzer Wetter, 20°C und Sonnenschein trafen Marvin, ich und unser Supportmädel Carina pünktlichst am neuen Event Gelände in Clausthal ein. Schnell die kurzen Radsachen übergestreift, die junge Dame in die Rennbetreuung übergeben, angemeldet und auf zur Sichtung der Strecke. Sofort wurde mir klar – gut, dass Du ein MTB unter dem Hintern hast. Auf den ersten rumpligen Metern auf einem frisch durchpflügten Forstweg lauerten bereits die ersten faustgroßen Steine, die einem im Rennmodus mit dem Crosser schnell zum Verhängnis werden können!

Also auf zur Startaufstellung, denn eines war nach der Besichtigung klar – vorne zu stehen ist hier mehr denn sonst von großem Vorteil! 🙂 Schon komisch, wenn man nur noch sporadisch Rennen fährt und so langsam zu den älteren Teilnehmern gehört, sieht man um sich herum immer weniger bekannte Gesichter und dann sind die auch noch so jung…! Doch dann hieß es 3, 2, 1, Start und los ging es und zwar so richtig. Nach ein wenig Drängelei und einigen „bleib links“, „fahr rechts“ Rufen, hatte ich mich unter den ersten 5 Fahrern einsortiert, eine gute Ausgangsposition für das weitere Rennen. Nach einer langen Schotterpassage hinab nach Altenau folgte dann endlich der erste Berg, der sofort zur Verkleinerung der Führungsgruppe auf 4 Mann führte. Ich fühlte mich recht gut und entschied mich erstmal dafür die jungen Kameraden vorne fahren zu lassen. Doch irgendwie wollten diese dann 10 Minuten und einen Anstieg später nicht mehr so richtig, oder hatten irgendwie Respekt vor den schönen Harzer Wurzelpassagen, zumindest setzte ich mich mal an die Spitze und sorgte für eine weitere Dezimierung der Gruppe auf 2 Personen. Interessanterweise hielt auch diese nicht lange und ich war nach einer knackigen Abfahrt hinunter zum alten Festivalgelände in Altenau alleine unterwegs. Von vorne ging es also weiter und das, wo die von mir so ungeliebte lange Flachpassage in Richtung Okertalsperre, auf der man normalerweise so herrlich Windschatten fahren kann, noch vor mir lag. Moralisch darauf vorbereitet, dass gleich eine Gruppe von hinten aufrollen müsste, suchte ich verzweifelt nach der windschlüpfrigen Unterlenkerposition des Crossers  – aber Fehlanzeige, ist ja ein MTB. Zu meiner Verwunderung war hinter mir auch niemand zu sehen, also weiter drücken – die Abschnitte für den Solisten lagen ja direkt vor mir. Hier angekommen, ging es auch immer besser, die Beinchen kurbelten und die Strecke mit ihren vielen, schönen, neuen Trailabschnitten machte wirklich Spaß. Ohne jemand hinter mir zu erspähen, ging es rasch dem Ziel und damit dem ersten Sieg auf dem MTB nach über 3 Jahren entgegen.

Richtig gut lief das Rennen diesmal  auch für Marvin der mit dem  6. Platz der Gesamtwertung als 2. Bei den Herren auf dem Stockerl landete!

Nach der obligatorischen „after race Pasta“, ein paar kurzen Gesprächen mit dem ein oder anderen Bekannten höheren Alters 🙂 und natürlich der Siegerehrung, nutzen wir den Vorteil, den die Kurzdistanz gegenüber der langen Runde definitiv hat – ein Besuch im Eiskaffee, bei dem man noch registriert, was man da zu sich nimmt, ist ganz locker drin…! 🙂

Hier findet ihr die Eregbnisse: http://zpn-timing.de/uploads/ergebnisse/2017/Clausthal2017.pdf

XCO Bundesliga Heubach

Ein Bericht von Teamfahrer Marvin Kapalla

Am letzten Aprilwochenende war es dann mal wieder so weit, der erste Lauf der Bundesliga Serie 2017 – und somit für mich das erste Bundesligarennen seit vier Jahren bzw. das erste Rennen der Saison – sollte in Heubach beim „Bike the Rock“ stattfinden.

Zuletzt war ich 2013 dort zu den üblichen Bedingungen, d.h. Schnee/Regen, <4°C und natürlich Schlamm ohne Ende. Schon während der gesamten Woche checkte ich regelmäßig die Wettervorhersage, welche sich leider von Tag zu Tag verschlechterte, lediglich der Sonntag hielt sich mit warmen Temperaturen und Sonnenschein. Am Freitag erreichten mich erste Bilder aus Heubach, darauf zu sehen: eine weiße, eingeschneite Strecke. Toll, also alles wie immer. Ich überlegte, ob ich mir das überhaupt antuen sollte, an das Rennen von 2013 konnte ich mich noch gut erinnern – aber nun war schon alles gebucht und bezahlt, also auf geht’s.

Nach ca. 4h Fahrt erreichte ich den Ort des Geschehens, inzwischen war die Strecke immerhin aufgetaut. Schnell Startunterlagen abholen und ab auf das Rad für Kurs Check. Rein grafisch eine simple Sache: 4,06km, ein Anstieg mit 220hm und eine Abfahrt mit – überraschender Weise auch – 220hm, das Ganze dann einfach mal fünf.

Im Training zeigte sich, dass im Vergleich zu 2013 der Downhill deutlich an Neigung und an „technischen Schwierigkeiten“ zugenommen hat, hier durfte ich dann auch schonmal ein bisschen Bodenkontakt erfahren, durch den Schlammes aber immer weich aufgefangen wurde. Bei dem zwischendurch stattfindenden Downhillrennen (bis auf ein paar Sprünge selbstverständlich die gleiche Strecke), konnte ich mir noch ein paar schnelle Linien abgucken und so für den nächsten Tag etwas optimieren.

Nachdem ich dann die Strecke entsprechend kennengelernt und das Bike wieder gereinigt im Auto verstaut hatte, ging es erstmal zurück in die Unterkunft. Noch ein Blick in die Startliste zeigte 83 Meldungen und prinzipiell alle großen Namen in MTB Sport, es sollte also ein ordentlich schnelles Rennen werden…

Den nächsten Morgen konnte ich entspannt angehen lassen, da der Start für die U23 erst um 10:30 Uhr auf dem Plan stand. Sogar das Wetter war wie versprochen: Sonne, 14°C und vorallem trocken (!), selbst die Strecke war größtenteils gut angetrocknet und von den zuvor gestarteten Junioren ausgefahren.

Nachdem Warmfahren ging es nun in die Startaufstellung, wie zu erwarten war für mich in die letzte Reihe. Der Start klappte dennoch gut, ich bin nicht mit in den obligatorischen Sturz gekommen und konnte mich irgendwo im hinteren Drittel platzieren. Allerdings verlor ich schon im Anstieg wieder Platz um Platz, auch in der Abfahrt konnte ich nichts Strecke gut machen, immerhin kam ich schon besser als am Vortag zurecht (keine Stürze oder Defekte). In der nächsten Runde lief es leider auch nicht wirklich besser – hier fehlt definitiv noch einiges an Form um überhaupt einigermaßen mithalten zu können. Der Anstieg in Runde drei wurde extrem hart (bekanntlich verläuft Laktatkurve ja exponentiell) und ich hatte keine Ahnung wie ich das überhaupt nochmal überstehen sollte.

Schlussendlich erwischte mich dann die 80% Regel und ich wurde nach drei Runden als 59. rausgenommen – nicht das was ich gehofft hatte, gerade in Hinblick auf die Form, von welcher ich mir doch etwas mehr erhofft hatte – aber nach der langen Bundesliga-Abstinenz und bei dem Starterfeld dann doch irgendwie okay.

 

Ergebnisse unter: http://my6.raceresult.com/66572/results?lang=de

Wintertrainingsrennserie 2016 / 17

… das war es dann schon wieder für die Wintersaison 2016 / 17!

13 schöne Trainingsrennen und eine nette Abschlussveranstaltung im Radmarkt Dahl liegen nun schon wieder hinter uns. Und es hat mal wieder richtig Spaß gemacht!

Die Ergebnisse findet Ihr wie immer auf der rechten Seite.

Vielen Dank allen Teilnehmern für Eure Treue! Wir freuen uns schon auf den kommenden Herbst, wenn es wieder losgeht.

Neue Ideen und Streckenvorschläge für den kommenden Winter sind wie immer herzlich willkommen!

Bis dahin wünschen wir allen eine erfolgreiche Radsaison 2017!

Euer MTB Team Wolfsburg

 

Crossduathlon Wolfsburg

Ein Bericht von Teamfahrer Volker Lutz

Wie oft habe ich beim Wolfsburger Crossduathlon eigentlich schon teilgenommen, das habe ich mich im Vorfeld dieser jährlichen Traditionsveranstaltung des VfB Fallersleben irgendwann gefragt – ich weiß es nicht, aber dieses Rennen gehört für mich als Wolfsburger einfach zum Frühjahr dazu wie die ersten Ausfahrten mit kurzer Radhose! 🙂
Und wie so oft erwischte das Orgateam des VfB wieder einmal einen Tag mit, sagen wir mal „brauchbarem Frühlingswetter“ – kurze Hose tauglich sozusagen!
Nach optimaler Platzierung meines Bikes in der Wechselzone folgten die obligatorischen Fachsimpelein und Gespräche mit all den Leuten die man so kennt und zum Teil den ganzen Winter über nicht gesehen hat. Nachdem wir gemeinsam festgestellt hatten, dass alle mal wieder nicht jünger geworden sind, machte ich mich fertig, um die Konsistenz der Laufstrecke ein wenig zu testen. Nach zwei lockeren und zwei schnelleren Runden war ich dann ordentlich vorgewärmt und begab mich in Reihe 1 der Startaufstellung – während dieses Verhalten vor ein paar Jahren noch zu reichlich Unruhe bei zahlreichen Triathleten führte, scheint man inzwischen eingesehen zu haben, dass auch Radfahrer schnell laufen können – Danke Jungs! 🙂
… Startschuss – und es ging mal wieder los, als müssten wir nur einmal um die Runde rennen. Während ich wie immer mit diesem enormen Lauftempo auf der ersten Runde meine liebe Mühe hatte, rannte einer allen auf und davon – Daniel Wienbreier machte – wie angekündigt – ein Höllentempo und war bereits nach einer Runde allen entflohen. Für mich hieß es dranbleiben und so biss ich die Zähne zusammen und konnte die Lücke zu der 50m vor mir laufenden größeren Gruppe in Runde 2 wieder schließen. Von nun an ging es immer besser und ich konnte sogar als Vierter in die Wechselzone einlaufen. Hier zeigte ich allen, wie man es nicht macht und benötigte mal wieder doppelt so lange für die Wechsel wie der Rest! Aber nun ging es ja aufs Rad und zum Glück gleich mal bergauf – perfekt um die Verfolger abzuhängen. Ab jetzt hieß es beißen und drücken, schließlich sollte der Rückstand zu Daniel ja verkürzt werden. Glaub man den frenetischen Anfeuerungsrufen der vielen „Fans“ sollte mir das von Runde zu Runde auch ein wenig gelingen – nur in Sichtweite kam der liebe Daniel nie, was vermutlich nicht an der fehlenden Brille lag…!


So ging es als Zweiter mit ordentlich Vorsprung auf Rang 3 in die Wechselzone – komisch, wie schwer es einem dann bei Puls 170 fällt, die doch einfachen Handlungen zu koordinieren…! Helm ab, Handschuhe ab, Schuhe an, eigentlich ganz einfach und 1000 Mal gemacht, aber irgendwie wollten die Schnürsenkel der Schnellschnürung einfach nicht so recht zugehen mit zittrigen Händen – also wieder mal richtig Zeit liegen gelassen…!
Und wie immer folgt nach den Radrunden erstmal eine regelrechte Ernüchterung – der Wechsel zum 2. Lauf ist einfach brutal, in der ersten Runde hatte ich Beine wie Blei und lief gefühlt keine 10 km/h. Scheinbar war es nicht ganz so langsam wie ich dachte, denn von hinten kam niemand herangelaufen. Daniel konnte ich nun zwar noch einmal sehen, allerdings war der bereits auf der anderen Seite des zum umrundenen Teichs und ließ auch im 2. Lauf, wie erwartet, nichts anbrennen. Ich grüßte hinüber, denn jetzt war definitiv klar, dass nach vorne nichts mehr gehen sollte. Sie lief ich was das Zeug hält, denn wie groß der Vorsprung auf Platz 3 war, konnte ich nicht sagen.


Nach 3 Runden war es dann geschafft, sehr glücklich über den 2. Platz und eine neue persönliche Bestzeit und mit viel Respekt für Daniels Siegerzeit! Hat mal wieder viel Spaß gemacht, auch wenn es eine wahnsinnige Schinderei ist so ein Crossduathlon! 🙂

Hier geht´s zu den Ergebnissen:

http://www.crossduathlon-wolfsburg.de/ergebnisse/

Abschlussveranstaltung der Winterrennserie

Hallo liebe Teilnehmer der Wintertrainingsrennserie,

auch in diesem Jahr soll die Abschlussveranstaltung unserer Trainingsrennserie wieder im Radmarkt Dahl stattfinden.

Termin ist Samstag, der 18.03.17 um 16:00 Uhr.

Da Herr Dahl wieder eine Bewirtung für uns organisiert, möchte ich Euch bitten hier kurz an der Umfrage teilzunehmen, damit wir für die Planung wissen, ob Ihr am 18.03. dabei seid, oder nicht!

https://www.umfrageonline.com/s/746274c

3. Lauf Panther Cross Serie 2017 in Neubrück

Ein Bericht von Teamfahrer Volker Lutz

Der langjährigen Tradition der Panther Cross Serie folgend, fand auch in diesem Jahr der letzte Lauf der Braunschweiger Cross Serie am letzten Adventssamstag statt. Bei herrlichem Winterwetter mit -2°C und Sonnenschein war nicht nur meine Stimmung gut, sondern auch die der Familie.
Also, rauf aufs Rad und ab auf die Runde. Bei noch gefrorenem Boden war diese schon in der ersten Runde extrem schnell! Was aber auch sofort auffiel – viele Trails, kaum Überholmöglichkeiten – das wird eng und man sollte ab dem Start vorne sein…!
Nun ja, dies gelang mir – wie so oft – nicht wirklich und so musste ich mich am ersten Anstieg erstmal um Position 10 einreihen. Verrückt, da wo ich beim Warmfahren locker hochgefahren war, war nun Laufen angesagt! Na ja, glücklicherweise konnte man so zumindest immer wieder Platzierungen gutmachen um sich dann auf den folgenden Trailabschnitten wieder ordnungsgemäß einzureihen! 🙂 Nach 2 Runden war damit aber Schluss, da ich endlich alle Ü 40ger überholt hatte… Endlich ging es voran und die Runde machte richtig Spaß mit ihren vielen Kurven, Steilstücken und Hügeln, ja sogar einen kleinen Sprung konnte man jetzt nehmen! 🙂 Der Vorwärtsdrang wurde nun aber wieder gestoppt – die 2 Minuten vor uns gestarteten Ü18 Herren waren eingeholt und so gar nicht bereit sich überholen zu lassen… Also wieder einreihen und auf die beiden Anstiege und breiten Flachpassagen warten, oder einfach mal etwas brutal“ vor einer Kurve durchziehen und die Spur halten! 🙂 So richtig schön im Flow ertönte auch schon die Glocke zur letzten Runde – Schade eigentlich, heute hätte es ruhig ein weniger länger gehen können! Auch die Familie war etwas überrascht, dass das Rennen schon zu Ende war – hatten sich die Kinder doch eigentlich gerade erst so richtig warmgebrüllt durch ihre frenetischen Anfeuerungsrufe! 🙂
Danke an dieser Stelle auch einmal wieder an Sascha Berger und sein Team für das nette Rennen – schade war eigentlich nur, dass es diesmal keine Tageswertung, sondern nur die Gesamtwertung für die Serie gab – vielleicht eine Idee fürs nächste Jahr, dann aber mit Lizenz, das steht schon mal fest!

Hier die Ergebnisse des Teams:

Volker Lutz:       1. Platz Herren Hobby ab 40
Oliver Ilgner:     2. Platz Herren Hobby ab 40
Jan Jeschke:       11. Platz Masters 2

Hier der Link zur Website der Panther-Cross-Serie:

https://www.braunschweiger-cross-serie.de/

2. Lauf Panther Cross Serie 2017 in Harxbüttel

Ein Bericht von Teamfahrer Volker Lutz

harxbuettel

Samstagmorgen; -6°C, dichter Nebel, Raureif auf den Bäumen – ideales Crosswetter! Nach über 10 Jahren der Abstinenz war der Reiz mal wieder an einem Cyclocrossrennen teilzunehmen seit einigen Wochen in mir herangereift und durch die termingerechte Lieferung meines nagelneuen Giant TCX Crossrades in greifbare Nähe gerückt.
Und da ein Crossrennen eben kein MTB Rennen ist, bereitete ich mich in den letzten 2 Wochen crosstechnisch optimal vor – Treppenlaufen, Rad schultern, Hindernisse per Laufschritt überwinden usw. mit dem großen Vorteil, dass man bei so einer Trainingseinheit keine Kalten Füße bekommt…! 🙂
Samstagmorgen, 3 Stunden später, es ist noch immer a…kalt! Also erstmal schnell meine Tochter in alles eingehüllt, was sie an Bekleidung mitgenommen hat, Nummer holen und ordentlich warmfahren. Der Kurs – fast wie vor 10 Jahren, nur irgendwie besser, ob´s an den zusätzlichen Kurven liegt, am Wetter oder eben daran, dass man 10 Jahre lang nicht hier war, keine Ahnung – die Runde macht einfach Spaß, also noch ein paar Runden Warmfahren…!
Ordentlich vorgeglüht erfolgt die Startaufstellung – 2 Minuten hinter den Jungspunden 🙂 geht es nach dem Ergebnis des 1. Laufs, den ich leider verpasst hatte, aus der 3. Startreihe los. Na ja, der Start war hier nie so mein Ding – auch heute nicht – aber dann der erste Sandkasten und schon liegen die ersten auf der Seite oder im Flatterband – die Wahl der äußeren Linie erweist sich als goldrichtig, ich bin schon mal auf Position 3. Nächster Sandhügel, ausklicken, Rennen und … Platz 1, nun geht es voran, freie Bahn und ich mache ordentlich Tempo, schließlich gilt es die Herren vor mir einzuholen. Das gelingt auch bald, führt aber dazu, dass man immer wieder im Stau steht, weil die einen so gar nicht vorbeilassen wollen, egal, nach hinten ist Luft…
Und nach 30 Minuten ist das Ganze mit brennender Lunge und Beinen auch schon vorbei – Spaß hat´s gemacht, fast so wie früher! …Sollte ich vielleicht doch mal wieder eine Lizenz für die kommende Crosssaison lösen!?

Hier die Ergebnisse des Teams:

Volker Lutz:         1. Platz Herren Hobby ab 40
Oliver Ilgner:       2. Platz Herren Hobby ab 40
Jan Jeschke:         5. Platz Masters 2

Und hier geht´s zu den restlichen Ergebnissen:

http://www.braunschweiger-cross-serie.de/inhaltsverzeichnis/ergebnisse/